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WID Wirtschaftsdienst Inkasso GmbH

FAQ - häufige Fragen

FAQ bedeutet Ihre Fragen sowohl als Gläubiger/Inkassokollege als auch als Schuldner/Drittschuldner (Arbeitgeber von Schuldnern) und unsere Antworten:

 

ABGB Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch
ATU in Wirklichkeit wäre richtig UID-Nummer (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: zB AT U plus 8Stellen)
B2B Geschäfte zwischen zwei Unternehmen
B2C Gläubiger ist Unternehmen und Schuldner ist Privatperson
BAO Bundesabgabenordnung
C2C Geschäfte zwischen zwei Privatpersonen
C2B Gläubiger ist Privatperson und Schuldner ist Unternehmen
FN Firmenbuchnummer
RIS RechtsInformationsSystem
UGB Unternehmensgesetzbuch
UID Umsatzsteuer Identifikations Nummer (richtige Bezeichnung für die sogenannte "ATU-Nummer")
UStG Umsatzsteuergesetz

 

A wie zB Adressenausforschung

Im Inland müssen sich alle bei den zuständigen Behörden melden hinsichtlich Hauptwohn- oder Nebenwohnsitz und bei Aufgabe dies ebenfalls den Behörden melden, nicht immer werden alle Stellen benachrichtigt oder es wird absichtlich eine überholte Adresse nicht abgemeldet, somit ist eine Adressausforschung öfters notwendig.

B wie zB Bargeld

Bargeld wird im Inland noch immer zu schuldvermindernden Zahlungen von allen angenommen. In einigen Ländern wird versucht, auch Kleinstbeträge über Kreditkarten und Bankomatkarten abzuwickeln. WID kann in den Standorten Klagenfurt und Lniz Barzahlungen in Euro abwickeln.

C wie zB c/o

C/o kommt vom englischen "care of" und bedeutet zB beim Adressieren, dass man einen Zustellbevollmächtigten anführt, zusätzlich zum eigentlichen Empfänger.

D wie zB Dauer

Am häufigsten ist Vertragsdauer, somit die Dauer eines Vertrages gemeint. Oder zB Dauerauftrag, darunter versteht man einen Zahlungsanweisungsauftrag für regelmäßig zu leistende, dem Betrag nach feststehende Zahlungen.

E wie zB Einspruch

Jeder Beklagte kann gegen Gerichtstitel innerhalb der angeführten Frist wirksam Einspruch erheben, ob dem Einspruch letztendlich stattgegeben wird, liegt im Ermessen des Gerichts. Auch bei außergerichtlichen Angelegenheiten kann der zahlungspflichtige Schuldner Einspruch erheben, auch hier ist es ratsam die Einsprüche nachvollziehbar zu begründen. Generell betreiben im Inland alle Inkassobüros nur unbestrittene Forderungen, für bestrittene sind Rechtsanwälte zuständig.

F wie zB Finanzinstitut

Unter Finanzinstitut versteht man ein Unternehmen, das Geld und Kreditgeschäfte betreibt (wird meistens einfach als Bank bezeichnet).

G wie zB Geld

Meist kann nur durch Geld eine offene Forderung beglichen werden, in den seltensten Fällen auf eine andere Art und Weise.

H wie zB Höhe der Forderung

Die Höhe der Forderung hängt von vielen Faktoren ab, es lohnt sich daher für den Schuldner die Schulden zu bezahlen, damit die Forderungen nicht noch weiter ansteigen.

I wie zB Informationstechnologie

Die IT (Informationstechnologie) hat auch bei der Bearbeitung offener Forderung einen sehr wichtigen Stellenwert.

J wie zB Journalnummer

Meist meint man damit Akt- oder Auftrags- oder Referenznummer.

K wie zB Kassa

Weiterhin können alle Schuldner auch mit Bargeld in unsere Kassa in Linz oder Klagenfurt die Forderungen begleichen, auch Dritte dürfen für Schuldner so bezahlen.

L wie zB Leistungen

Unter Leistungen eines Unternehmens versteht man entweder Warenlieferungen oder Dienstleistungen oder sonstige Leistungen.

M wie zB monatlich (pro Monat)

Monatlich ist die weltweit üblichste und häufigste Periode für regelmäßige Zahlungen (zB Löhne/Gehälter im Inland), es kann auch vorkommen, dass man auf Rechnungen - und somit auf offenen Forderungen - beim Hinweis auf Verzugszinsen auch einen monatlichen Zinssatz ersehen kann (vor allem in Branchen wie zB Transportdienstleistungen kann dies vorkommen, da dort internationales Recht gilt und die Verjährungsfristen generell sehr kurz sind, meist nur 12 Monate).

N wie zB Neuverschuldung

Neuverschuldung bedeutet laut Duden, dass zu einer bereits bestehenden Verschuldung (eines Gemeinwesens) eine neue Verschuldung in bestimmter Höhe dazukommt.

O wie zB Obligo

Obligo ist ganz einfach ein anderes Wort für Bürgschaft oder Garantie.

P wie zB p.a. (lat. per annum)

Häufig steht neben dem %-satz der Zinsen auch noch p.a. das kommt laut Duden vom lateinischen "per annum" und bedeutet jährlich (Beispiel: Zinsen 12%p.a.).

QU wie zB Quote

Unter Quote versteht man vor allem bei Insolvenzverfahren, die mit den Insolvenzgläubigern und Masseverwalter und Gericht vereinbarte Quote (Beispiel: es wird eine 90%-ige Quote mit allen Gläubigern vereinbart, zahlbar in monatlichen Kleinstraten innerhalb von 7 Kalenderjahren)

R wie zB Rechtliche Verjährung von Forderungen

In der Praxis hat sich herausgestellt, dass man aus Gründen der Vorsicht im Zweifel stets eine kürzere rechtliche Verjährung annehmen sollte. Es gab im Jahre 2011 einen konkreten Inkasso-Akt, wo über einen österreichischen Firmen-Schuldner ein Insolvenzverfahren bei einem Landesgericht in Österreich eröffnet wurde - theoretisch und auch rechtlich (!) galt eine zehnjährige Verjährungsfrist, weil in betroffenem EU-Land, wo der Gläubiger seinen Firmensitz hat, andere Verjährungsfristen galten. Jedoch hat hier die österreichische Gerichts-Praxis bei diesem Landesgericht anders entschieden und diese Forderung aus einem anderen EU-Land gar nicht in das Insolvenzverfahren mit aufgenommen; weil es argumentiert hat, dass man im Zweifel von einer dreijährigen Verjährungsfrist ausgeht und zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung drei Jahre schon vorbei waren. Es kann jedoch jedes Gericht anders entscheiden, denn rein rechtlich gesehen hatte unser Klient im anderen EU-Land recht. Nur es half im konkreten falle überhaupt nichts und gegen die Entscheidung des Landesgerichtes wäre eine Berufung völlig sinnlos gewesen.

S wie zB Solidar-Schuldner

Unter Solidar-Schuldner versteht man meist den 2. Beklagten oder 3. Beklagten etc., der solidarisch wie der 1. Beklagte Schuldner bzw. der erstgenannte/erstgereihte zahlungspflichtige Schuldner entweder für die Gesamtsumme oder einen Grossteil der Gesamtsumme ebenfalls ein zahlungspflichtiger Schuldner ist.

SCH wie zB Schuldner und Drittschuldner
(Arbeitgeber und andere auszahlende Stellen - zB PVA - von zahlungspflichtigen Schuldnern)

Schuldner sind die Kunden der Gläubiger (meist ident mit Inkassoklient), auch Drittschuldner sollten Interesse daran haben bzw. haben grösstenteils dazu auch die Verpflichtung über freiwillige Gehalts-/Lohnabtretungen bzw. gerichtlich durch Exekution durchgesetzte Gehalts-/Lohnabtretungen zur Begleichung der Schuld beizutragen. In Österreich sind die pfändbaren Bezüge ganz genau geregelt. Dritte können ebenfalls schuldvermindernde Zahlungen zu Gunsten des zahlungspflichtigen Schuldners leisten, in der Praxis sind dies oft Angehörige, die dort helfen wo der Schuldner nicht alleine kann. Verbindlichkeiten zu haben ist ganz normal, es kommt letztendlich auf den guten Willen und die Fähigkeit an, diese dann auch zu begleichen, die allermeisten Gläubiger haben in Härtefällen und Ausnahmesituationen Verständnis und sind flexibel, ausserdem gibt es auch die Möglichkeit sich über Insolvenzverfahren hinsichtlich alter Schulden langfristig zu entschulden, jedoch muss die überwiegende Mehrheit der Gläubiger zustimmen. Kein Schuldner sollte seine/ihre Situation als aussichtslos fühlen, am wichtigsten ist es über ein regelmässiges Einkommen entweder selbs zu verfügen oder jemanden zu haben, der regelmässige Zahlungen leisten kann. In den allermeisten Fällen sollte es dann so gelingen alle seine Verbindlichkeiten begleichen zu können.

ST wie zB Stundung

Unter Stundung versteht man zB dass es möglich ist - wenn zB der Schuldner einige Monate die vereinbarten Raten nicht zahlen kann - eine zeitlich befristete Aussetzung von Zahlungen/Teilzahlungen zu vereinbaren, mit dem gemeinsamen Interesse, dass der Schuldner diese dann so schnell wie möglich wieder aufnehmen sollte.

T wie zB Titel

(Gerichtsurteile, Mahnklagen, Zahlungsbefehle, Exekutionstitel, Vollstreckungsbescheide, etc.) 
Unter Titel versteht man meist alle Arten von Gerichtsentscheiden, die häufigsten sind im Inland die Zahlungsbefehle und die dazugehörigen Exekutionstitel.

U wie zB Unbekannter Aufenthaltsort des Schuldners

Wir können bei unbekanntem Aufenthaltsort des Schuldners versuchen, den aktuellen Aufenthaltsort ausfindig zu machen. Beachten Sie jedoch, dass diese zusätzliche Dienstleistung die Betreibungskosten erhöhen und dass die Schwierigkeiten dabei von Land zu Land sehr unterschiedlich sind. In einigen Ländern dürfen zB nur Rechtsanwälte über Antrag bei Gericht Ausforschungen über Privatpersonen einleiten. Bei Firmenschuldnern sollte es leichter sein, sofern dieser noch als Unternehmen aktiv ist. Auch im Inland kann es passieren, dass jemand seinen Hauptwohn- oder Nebenwohnsitz bei der Behörde nicht ordnungsgemäß abmeldet. Dann hat man das Problem, dass der betroffene Schuldner offiziell noch im Inland gemeldet ist, jedoch ganz woanders (meist auch im Inland) tatsächlich anzutreffen ist.

V wie zB Verjährte Forderungen

Wir können auch Ihre bereits rechtlich verjährten Forderungen übernehmen, soferne diese unbestritten sind.

Y wie zB Yes, we can!

Wir können Ihnen in beinahe allen Ländern der Welt Inkasso anbieten.

Z wie zB Zuständigkeit bei gerichtlichem Inkasso

Im Inland gilt grundsätzlich dass bei einem b2b fall (Gläubiger und Schuldner sind beide Unternehmen) fast immer beim zuständigen Landesgericht des Gläubigers einer unserer Anwälte die Klage/Exekution einbringen wird.

Bei einem b2c oder c2c-fall (Schuldner ist Privatperson) wird einer unserer Anwälte meist beim zuständigen Bezirksgericht des Schuldners die Klage/Exekution einbringen.

 

 


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